TrippelTour ins Kölner RheinEnergieStadion

Kunos Freunde im Stadion

Einmal auf den Buzzer drücken und nach einem Kölner Tor den Karnevalsklassiker “Denn wenn et Trömmelche jeht” von der Band Räuber im RheinEnergieStadion erklingen lassen, einmal durch den Spielertunnel in das Stadion einlaufen, einmal in der Kabine auf dem Platz eines FC-Spielers sitzen – genau das und viel mehr erlebten Kunos Freunde auf der sehr informativen TrippelTour im Kölner Stadion mit dem Kölner Stadionsprecher Michael Trippel.

Unsere Gruppe erfuhr Spannendes über das hochmoderne Stadion, dem man nicht ansieht, dass es 50.000 Zuschauer auf Sitz- und Stehplätzen fasst. Wir erhielten interessante Einblicke, die sonst nur Spielern, Trainern oder anderen Akteuren vorbehalten sind.

Pressekonferenz

Einer der Höhepunkte der Tour war die Besichtigung des Pressekonferenzraumes. Die Teilnehmer durften auf den Stühlen der Pressevertreter Platz nehmen. Nur unser Vereins-Pressesprecher „verirrte“ sich (aus alter Gewohnheit) auf die Pressetribüne. Dort kam er vom Regen in die Traufe. Michael Trippel nahm nämlich in der Mitte Platz, holte sich dann noch einen weiteren Teilnehmer der Tour dazu und simulierte dann eine Pressekonferenz nach einem angeblichen Fußballspiel des 1. FC Köln, Trainer Lukas Kwasniok, gegen den FC Arsenal, Trainer Arséne Wenger. Selbstverständlich gewann der 1. FC Köln 15:0 (!) und so geriet der Trainer der Engländer, gespielt von unserem Pressesprecher, bei den Fragen von Michael Tripper zur Gaudi von Kunos Freunden unverhofft direkt in einen Erklärungsnotstand. Er schlug sich aber tapfer, gab zu, das er bereits auf dem Rückflug nach London vermutlich seine Kündigung als Trainer erhalten würde und beim Rückspiel mit 30.000 Kölner Fans die eigenen Anhänger vielleicht mit einigen Toren des FC Arsenal ein wenig trösten könne…

Die nicht barrierefreie Stadiontour führte über die Tribünen zu den Logen im Businessbereich, die Gäste- und die Heimkabine des1.FC Köln, später dann rauf zur Sprecherkabine von Michael Trippel. Er erzählte dort über kritische und lustige Situationen und wie er vor den Heimspielen statt deutscher und internationaler Musiktitel mit größtem Erfolg kölsche Lieder spielte und damit entscheidend zu der bekannt guten Stimmung im Stadion beiträgt.

FC-Kabine

Selbstverständlich durften wir auch zu den Klängen der 1. FC-Hymne durch den Spielertunnel ins Stadion laufen, vorbei an den Mixed-Zonen. Das Betreten des Rasens war allerdings streng verboten, damit nicht schädliche Bakterien unter den Schuhsohlen der Tourgäste den Rasen ruinieren können. Wer wusste schon, das sich unter der Spielfläche des Stadions nicht nur die Spieler- und Schiedsrichterkabinen, sondern auch viele weitere Funktionsräume, aber auch die (so vor schlechtem Wetter und aufdringlichen Fans geschützten Spieler) unterirdische Buszufahrt sowie Parkplätze für Spieler, Funktionäre, Ehrengäste, Logengäste u.a. befinden?

Stadionsprecher Michael Trippel erzählte Kunos Freunden gut gelaunt Internes und vieles Wissenswertes über das Kölner Stadion, welches nicht dem FC, sondern der Stadt Köln gehört. In der 1. Bundesliga zahlt der FC jährlich 7,9 Millionen Euro an Grundpacht, in der 2. Bundesliga aber nur etwa 2,1 Millionen, jeweils zuzüglich einer Betriebskostenpauschale. Als kleinen Dank erhielt Michael Trippel einen blau-weißen Vereinsschal von Thomas Rückert, dem Sprecher von Kunos Freunden, der diese Stadiontour bestens organisiert hat. Zum gemütlichen Abschluss kehrten Kunos Freunde in das Brauhaus Unkelbach ein und zogen bei Speis und Trank über den „Trainer Wenger“ her.

Stadionsprecher Michael Trippel

Michael Trippel (72)
Stadionsprecher des 1. FC Köln
Geboren am 4. Juli 1954 (an diesem Tag wurde Deutschland mit dem 3:2 Erfolg gegen Ungarn Weltmeister!). 1984 wurde der dreifache Familienvater 1. Fan-Beauftragter des 1. FC Köln, organisierte die Fanfahrten mit Bus und Bahn zu den Auswärtsspielen des1. FC im In- und Ausland und gründete das Fan-Projekt und war damit früh Vorreiter für eine ganze Reihe von Projekten rund um die Fans der Bundesliga. 1992 wurde er Presse- und Stadionsprecher bei den Amateuren, 1999 als Nachfolger von Hans-Gerd König auch Stadionsprecher der Profis. Er führte nach einem Sieg im Turnierfinale gegen Borussia Mönchengladbach auch erstmalig die kölschen Lieder bei den Fußballspielen im Stadion ein, was bis heute nicht mehr weg zu denken ist. Legendär seine Begrüßung der Gästefans: „Herzlich willkommen in der schönsten Stadt Deutschlands!“. Trippel erlebte als Stadionsprecher sechs Abstiege, sechs Aufstiege und zwei Europapokal-Qualifikationen.

 

Ein Ständchen für Ferdi Henn

Dirk und Gerd gratulieren Ferdi zum 90. Geburtstag

Unser Vereinsmitglied Ferdi Henn feierte jetzt mit der Familie, Freunden und Bekannten seinen 90. Geburtstag. Das Blasorchester und unser Vorsitzender Dirk Schwalbach gratulierten im Namen unserer Gesellschaft musikalisch und mit einem Geschenk. Als Geburtstagsständchen hatte er sich den Marsch “Preußens Gloria” gewünscht. Mit diesem und anderen Musikstücken unterhielten Gerd Außem und unser Blasorchester die Gäste.
Ferdi ist bereits seit über 50 Jahren offizielles Vereinsmitglied. Bei vielen Musikfesten und zahlreichen anderen Gelegenheiten hat er engagiert mitgearbeitet und sich für unseren Verein große Verdienste erworben. Auf seinem Hof haben unsere Gesellschaft und der Senat viele schöne Feste, wie das legendäre Bratkartoffelfest gefeiert. Auch so mancher Karnevalswagen wurde dort gebaut.
Auch heute noch hilft Ferdi, der als früherer Angestellter bei der Kreisverwaltung jeden Bach und jeden Wasserlauf im Kreis kennt, im Gärtnereibetrieb Außem, der seinem Schwiegersohns und seinem Enkel gehört, aus und macht sich dort nach wie vor nützlich. Auch in unserer Kirchengemeinde war Ferdi ebenfalls sehr aktiv. Nach 25 Jahren im Kirchenvorstand und davon 20 Jahre als stellvertretender und geschäftsführender Vorsitzender hat er für seine besonderen Verdienste den sehr selten verliehenen päpstlichen Orden „Pro Ecclesia et Pontifice“ erhalten.

 

Ein Blumenstrauß für unsere Jubilare

Gruppenbild unserer Jubilare

Die Ehrung unserer Jubilare, die 25, 40, 50 oder sogar 60 Jahre unserer Karnevalsgesellschaft angehören, fand auf Einladung unseres Vorsitzenden Dirk Schwalbach im Restaurant Breitenbacher Hof statt. Zusammen mit Ehrenmitgliedern, Partnern wurde den Jubilare in fröhlicher und harmonischer Runde mit kurzen, aber treffenden und auch humorvollen Worten für ihre Treue zu unserem Verein gedankt. Neben den obligatorischen Urkunden und Nadeln gab es für die 50- und 60-jährigen Vereinsmitglieder zusätzlich noch eine schöne Collage mit Motiven unserer KG. Aber auch ein blau-weißer Blumenstrauß mit Schleife durfte nicht fehlen.

Damit die Blumen länger halten, stand jeder Strauß in einer wasserdichten schmucken Tüte. Allerdings sollten die zu ehrenden Jubilare aber nicht durch einen tropfenden Blumenstrauß beim Fotoshooting zu Schaden kommen. Deshalb gab es noch einen weiteren, aber nicht tropfenden Blumenstrauß, der dann bei allen Aufnahmen der Jubilare immer brav mit aufs Bild kam – zum großen Vergnügen der Gäste.

Für ihre 60-jährige Mitgliedschaft wurden Günter Rist und Hans Zilliken geehrt, für 50 Jahre Theo Grewenig, Steffi Meller-Brückmann, Severin Schmitz, Jürgen Schüller und Franz-Josef Thomas. 40 Jahre gehören Andreas Bollenbeck, Hans Martin Krohm, Alexander Thomas und Markus Siegl unserer KG an, 25 Jahre Sonja Klein und Thomas Rückert.

Nach der kurzweiligen Jubilarenehrung stärkten sich die Jubilare und die Gäste am Buffet. Unser großer Dank für die Vorbereitung dieser gelungen Feier gilt unserem Vorsitzenden Dirk Schwalbach und der Senatspräsidentin Jana Schwalbach sowie den Vorstandskollegen und allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben.

Sämtliche Jubilare stellten sich auch zu einem Gruppenbild auf. Von links nach rechts: Hans Martin Krohm, Markus Siegl, Hans Zilliken, Günter Rist, Jürgen Schüller, Steffi Meller-Brückmann, Vorsitzender Dirk Schwalbach, Sonja Klein, Theo Grewenig, Franz-Josef Thomas, Andreas Bollenbeck, Alexander Thomas, Severin Schmitz und Thomas Rückert. Mehr Fotos und Texte in der nächsten Ausgabe der Husarenpost.  

Der Maibaum in Fischenich steht!

Der Maibaum 2026 steht

 

Mit dem Marsch „Gruß an Würzburg“ spielte das Blasorchester der Fischenicher Blau-Weißen den Junggesellenverein Fischenich, das designierte Dreigestirn und viele Fischenicher in die geschmückte Aula der Kath. Martinusschule, um dort nach dem Aufstellen des bunt geschmückten großen Maibaumes zu feiern.

Vorangegangen war ein Festzug vom Rosellenplatz zum Platz an der Schule mit zünftiger Blasmusik, dem Junggesellenverein Fischenich mit Traktor, Anhänger und Maibaum, dem Kinder- und Jugendtanzcorps der KG Blau-Weiß Fischenich, der lokalen Politprominenz und der Dorfgemeinschaft. Mit vielen Helfern an den Seilen und einem Traktor mit Frontlader wurde dann der große Maibaum mit einigen kleinen technischen Problemen, aber mit vereinten Kräften und dem verdienten Beifall durch die zahlreichen Zuschauern aufgestellt. Dazu spielte das Blasorchester, geleitet von Gerd Außem, erwartungsgemäß das Lied „Der Mai ist gekommen“. Anschließend zeigte Günter Brockerhoff, das er das Fähndelschwenken mit Livemusik vom Blasorchester noch nicht verlernt hat.

In der Aula der Matinusschule stellte Ortsvorsteher und Dorfgemeinschaftsvorsitzender Norbert Gräfen den Fischenichern das designierte Dreigestirn 2027 mit Prinz Kai I.(Maiwald), Bauer Michael (Gatzweiler) und Jungfrau Elli (Uwe Außem) und Begleitung vor. Bürgermeister Dirk Breuer, gerade nach einem Termin in Düsseldorf noch rechtzeitig eingetroffen, sprach einige Grußworte. Die KG Blau-Weiß Fischenich wurde 1957 gegründet und kann im nächsten Jahr ihr 70-jähriges Bestehen feiern und stellt aus diesem guten Grund auch das Dreigestirn. Der offizielle Teil endete vor dem gemütlichen Teil mit der Preisverleihung für die schönsten Kostüme im Fischenicher Karnevalszug. Den 1. Platz belegte die Fußgruppe „Jecke Fründe“, den 2. Platz die „KG Us Spass an de Freud“ und der 3. Platz ging an die Gruppe „The Guardian of he Karneval“. 

Die neue Husarenpost Nr. 62 ist da

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer,
hier findet ihr die neue Husarenpost Nr. 62 mit Berichten und vielen Bildern vom Karneval.
Viel Spaß beim Lesen!

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